Kreta
Kreta, die Insel des
Zeus, liegt lang gestreckt im Mittelmeer, zwischen den Kontinenten Europa,
Afrika und Asien. Zu 95% ist die Insel von Gebirgen bedeckt, grandiose,
bis zu 2500 m hohe, schneebedeckte Gipfel, Hochebenen, Canyons und
Schluchten zeigen eine landschaftliche Vielfalt, wie auf sonst keiner
anderen Mittelmeerinsel. Daher ist Kreta nicht nur ein Eldorado für
Badeurlauber und Kunstinteressierte sondern auch für Wanderer.
Am schönsten präsentiert sich die Insel im Frühjahr. Im April und Mai,
wenn die Temperaturen noch erträglich sind - im Hochsommer sind 40° und
mehr keine Seltenheit - und Margeriten, Narzissen, Klatschmohn, Lilien und
Glockenblumen die Landschaft mit riesigen, bunten Blumenfeldern
überziehen. Im Sommer verströmen Lavendel, Rosmarin, Thymian und Salbei
ihren Duft und ausgedehnte Olivenhaine prägen das Landschaftsbild. Vom
einstigen Waldreichtum Kretas ist nicht mehr viel zu erkennen, nachdem in
venezianischer und türkischer Zeit fast alles Holz für den Flottenbau
benötigt wurde und man riesige Zypressen- Eichen- und Zedernwälder
opferte.
Genauso abwechslungsreich wie das Landesinnere sind die Küsten. Im Norden
sanft abfallende Hügel, die in weite Küstenebenen übergehen, im Süden
schroffe, oft schwer zugängliche Steilküste vor beeindruckenden
Bergmassiven, die auch touristisch noch weniger erschlossen ist. Die
meisten, zum Teil sehr lebhaften Badeorte mit schönen Stränden findet man
daher im Norden der Insel
Kreta. Hier liegen auch die beiden Flughäfen, Heraklion und Chania,
wo Sie bei Ihrer
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Agios Nikolaos:
Agios Nikolaos ist einer der ersten und beliebtesten Ferienorte Kretas,
was allerdings nicht an seinen kieseligen Stränden liegen mag, sondern
eher an der malerische Lage auf einer weit ins Meer reichenden Halbinsel,
romantischen, verwinkelten Gassen und einem quirligem Nachtleben.
Hauptattraktion ist der Voulismenisee, um den sich einige Sagen ranken.
Hier soll z.B. die Göttin Athene gebadet haben, manche vermuten, er sei
bodenlos. Heute ist er durch einen Kanal mit dem Hafenbecken verbunden und
es liegen viele Boote und Yachten vor Anker, es gibt zahlreiche Tavernen
und Cafes, die allerdings auch für kretische Verhältnisse sehr teuer sind.
Chersonissos:
Auf den Mauern einer antiken römischen Siedlung erbaut, war Chersonissos
bis vor einigen Jahren ein ruhiges Fischerdorf östlich Heraklions. Seine
schönen Strände, kurze Transferzeiten vom Flughafen und die Nähe zum
berühmten minoischen Palast von Knossos ließen das Fischerdorf jedoch
schnell zum beliebtesten Ferienort Kretas aufsteigen. Vor allem junge
Leute genießen das quirlige Nachtleben, hier feiert man in unzähligen Bars
und Discotheken bis zum Sonnenaufgang, und das umfangreiche
Wassersportangebot. In zahlreichen Aqua-Vergnügungsparks kommen auch
Familien mit Kindern auf ihre Kosten und in den Hauptstraßen des Ortes
reihen sich Boutiquen, Souvenirshops und leider auch viele „Ramschläden“
aneinander. Wer es dagegen ruhiger und sehr viel exklusiver mag, fährt ein
paar Kilometer weiter in die traumhafte Bucht von Elounda. Nicht ohne
Grund gibt es hier die meisten fünf Sterne Hotels von ganz Kreta.
Neben Hotels, Pensionen
und Ferienwohnungen ist auch ein
Ferienhaus auf Kreta eine adäquate Unterbringungsmöglichkeit auf
dieser wunderbaren
Insel im Mittelmeer.
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